BENEDIKT Wolfgang

1960 in Friesach geboren
1978 Matura am Gymnasium Tanzenberg.
• Studium an Musikhochschule Wien: Kirchenmusik (Orgel bei Anton Heiller), Privatschüler bei Josef Mertin (Aufführungspraxis).
• Studium an der Universität Wien: Musikwissenschaften, Dissertation (Die Orgeln der Bezirke Klagenfurt-Land und Feldkirchen <Kärnten>. Eine systematische Erhebung) bei Othmar Wessely; (Nebenfächer: Arabistik, Kunstgeschichte, Archäologie).
1986 Promotion zum Dr. phil.
seit 1986 am Kärntner Landeskonservatorium tätig: Leiter der Bibliothek, Unterricht von theoretischen Fächern:
• Musikgeschichte (Antike, Mittelalter, Renaissance, Barock)
• Einführung in die wissenschaftliche Arbeitstechnik
• Historische Instrumentenkunde
• Notationskunde
2007-16 Lehrbeauftragter an der Alpe-Adria-Universistät Klagenfurt
Lehrveranstaltungen:
• Hermetik eines musikalischen Repertoires?: die Musik der Franko-Flämischen Schule (15.-16. Jh.)
• Josquin des Prez (ca. 1450-1521). Werk, Person(?), Überlieferung
• Claudio Monteverdi. Vom Contrapunkt zur Monodie, von der Kirchenmusik zur Oper. Von der Renaissance zum Barock
• Gregorianische Semiologie
• Zahlensymbolik in der Musik. Weg oder Wahn (der Forschung)?
• Einführung in die musikalische Notationskunde
• Angewandte Notationskunde
• Musikalische Paläographie (Vertiefung)
• "Unzeitgemäßer geht es nicht!", oder Johann S. Bachs 'Kunst der Fuge'
• Josef Matthias Hauer und seine (seltsame?!) Zwölftontechnik. Eine praktische Annäherung an ein "Gesamtkunstwerk"

Musikwissenschaftliche Tätigkeit
•                 Mitarbeiter des Forschungsprojektes "Die Musik im mittelalterlichen Wien" (1984 - 1988).
•                 Mitarbeiter am "Repertoire international des sources musicales" = Internationales Quellenlexikon der Musik (1985 bis heute).
•                 Musikwissenschaftliche Arbeit für den ORF-Wien.
•                 Musikwissenschaftliche Arbeit für die "Internationalen Barocktage Stift Melk".
•                 Musikwissenschaftliche Arbeit für die Salzburger Festspiele "Pfingstfestspiele für Alte Musik".
•                 Mitarbeit am „Österreichischen Musiklexikon“.
•                 Musikwissenschaftliche Tätigkeit für folgende Ensembles: Giardino Armonico, Gradus ad Parnassum, Neue Hofkapelle München ...
•                 Referent u.a. bei Trigonale
 
Publikationen
Musikvereinswesen in Kärnten oder die Priorität des Vokalen, in: Musicolgica Austriaca 10 (1991);
 
 
publiziert auch in: Von der Tonkunst zum Konzertbetrieb. Festschrift 175 Jahre Musikverein Kärnten, hrsg. von Wilhelm Wadl u. Alfred Ogris, Klagenfurt 2003.
 
Vergils Aeneis in der Musik des Abendlandes, in: Tanzenberg 1946 – 1996, hrsg. von Engelbert Guggenberger u. Josef Mochar, Klagenfurt 1996.
 
(Stichwort) Kärnten, in: Oesterreichisches Musiklexikon Bd. 2, hrsg. von Rudolf Flotzinger, Wien 2003.
 
(Stichwort) Klagenfurt, in: Oesterreichisches Musiklexikon Bd. 2, hrsg. von Rudolf Flotzinger, Wien 2003.
 
Johann Sebastian Bach als Cembalokomponist, in:  Johann Sebastian Bach, Clavierwerke / Wolfgang Glüxam – Cembalo (ORF Edition Alte Musik), Wien 1995 <CD-Booklet>.
 
Robert & Clara Schumann, in: Velislava Palacorova präsentiert Robert und Clara Schumann, Landeck (o.J.) <CD-Booklet>.
 
Zahlreiche einführende Texte und Aufsätze in Programmheften, z.B. für die Jeunesse Musicale, Trigonale z.B. „Sie haben keine Ahnung, Herr Monteverdi ...“. Eine annähernd authentische Diskussion über zeitgenössische Musik in Florenz, Juni 1607, in: Programmbuch Trigonale 2008.
 
 
 
Musikalische Tätigkeit
 
1986-89      Leiter von "Kammerchor Norbert Artner St. Veit"
 
1990-99      Leiter der Choralschola "Schola Nova" (Gregorianischer Choral)
 
 
 
Wolfgang Benedikt lebt und arbeitet in Klagenfurt.
 

klk.bib@aon.at

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