JAZZ UND POPULARMUSIK – PÄDAGOGIK

Instrumental(Gesangs)pädagogInnen erfüllen einen umfassenden Bildungsauftrag, der zwischen Musik-, SchülerInnen-, Handlungs- und Erfahrungsorientierung balancieren muss. Sie vermitteln zusätzlich zur künstlerisch-praktischen Ausbildung umfassende musikbezogene Erfahrungsgelegenheiten (z. B. sinnlich, emotional, körperlich, intellektuell und sozial- kommunikativ) und benötigen Begeisterung sowie ein großes Maß an Empathie und Kreativität, um das Instrumentalspiel bzw. den Gesang und die Musik lebendig und physiologisch gesund zu vermitteln. Neben der Auseinandersetzung mit vielfältigen Hör- und Musiziererfahrungen, dem Entdecken und Gestalten von musikalisch persönlichen Bedeutsamkeiten in den Lernwelten der Schüler/innen leistet Instrumental(Gesangs)unterricht auch einen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung. Die Praxisfelder der Instrumental(Gesangs)pädagogik – kurz IGP – sind mannigfaltig und schwer zu begrenzen, sei es im freien Beruf, an einer privaten oder öffentlichen Musikschule, allgemeinbildenden Schule oder einer postsekundären Bildungseinrichtung. In den letzten Jahren haben sich weitere Praxisfelder im Bereich der Musikvermittlung (z. B. Verlage oder Medien) und Sozialpädagogik aufgetan. 

(Siehe JAZZ-INSTRUMENTE)