Kammermusik-Ensemble

In allen Instrumentalfächern wird das gemeinsame Musizieren gefördert. Je nach Altersstufe und Leistungsvermögen der Studierenden wird in verschiedenen Besetzungen geprobt. Im Basis-Ensemble sollen die Studierenden vor allem die unterschiedlichen Besetzungen, d.h. vom Duo bis zum Quartett (Quintett), aber auch Kombinationen mit anderen Instrumenten kennen lernen. Die gespielten Werke sind einerseits alte und neue Originalmusik, aber auch Bearbeitungen von Kompositionen, die sich für das jeweilige Instrument auch eignen. Das dadurch entstehende breite Repertoire vermittelt die vielfältigen Verwendungs- möglichkeiten dieser Instrumentengruppe. Kammermusik für Fortgeschrittene: Eine spezifische Einführung in den großen Bereich der Kammermusik je nach vorhandenen „Material“ arbeiten wir mit einem Trio an Werken der Spätromantik. Neben den technischen Grundlagen (Intonation, Fingersätze) wird Wert auf eine geschmackvolle musikalische Interpretation gelegt (Ausprobieren unterschiedlicher Klangfarben, Temporelationen und Phrasierungen). Die Eigeninitiative der Studenten steht im Mittelpunkt. Zu beachten ist: Da es einige Instrumente gibt (Gitarre z.Bsp.), die leider weder im Orchester noch in der Blasmusik mitspielen, ist es besonders wichtig, trotzdem mit anderen Musikern zusammenzuarbeiten. Es gibt genug Stücke für verschiedene Besetzungen. Hin und wieder laden wir auch Gäste (Austauschkonzerte) ein: Egal, ob die Musizierenden sich bereits kennen oder erst im Laufe der Zusammenarbeit kennen lernen, gemeinsames Musizieren bereitet Freude und bringt wichtige Erfahrungen mit sich. Das gemeinsame Aufeinanderhören und -reagieren sowie der Kontakt zu anderen Instrumenten ist nicht nur ein weiterer Anreiz zum Spiel mit dem eigenen Instrument, sondern macht auch noch Spaß und wird - bei öffentlichen Auftritten - vom Publikum gut angenommen. Man muss seine eigenes Instrument sehr gut können und auch den MitspielerInnen vertrauen, dann wird es ein Erfolg.