Neue Zukunftsperspektiven für das Konservatorium

Die Direktion des KONSE freut sich sehr darüber, dass Landeshauptmann Dr. P. Kaiser erstmals in der Öffentlichkeit anlässlich einer Diskussionsrunde in der Kleinen Zeitung darüber gesprochen hat, für das Konservatorium den gesetzlichen Rahmen einer Musikhochschule bzw. eine Akademisierung für den tertiären Bildungsraum schaffen zu wollen. 

Die Konservatorien versuchen über beinahe 16 Jahre hinweg mit großen Anstrengungen, den Status der berufsbildenden Privatschule (zwar postsekundär und in guten Beziehungen zu Hochschulen und Universitäten) verlassen zu können. Der dringende Handlungsbedarf, der auf einigen Nachteilen unserer Studierenden gegenüber denen vergleichbarer Studiengänge an Musiuniversitäten beruht, wurde bis dato nicht erkannt. Nun stellt sich die Situation offenbar auch für die gesamte musikalische Bildungslandschaft Österreichs verändert dar, in dem man sich des Wertes der Konservatorien in Hinblick auf die österreichische Nachwuchsförderung und neuerdings auch die Musikerziehung in den Schulen der Zukunft erneut bewusst geworden ist. Somit erhält die Landespolitik auch die Unterstützung, die es zusätzlich braucht, um den seit vielen Jahren bestehenden Handlungsbedarf in konkrete Schritte überleiten zu können. Viele Talente Kärntens, Österreichs und auch jene der angrenzenden Länder warten schon sehr lange auf eine solche Veränderung.

Die Direktion