STREINER Roland

Roland Streiner
geboren 1961 als Sohn von Hans und Gertraud Streiner ging im BRG Viktring (musikalischer Zweig) zur Schule. Er beschäftigte sich bereits zu dieser Zeit mit Gesang, Chorleitung und Arrangement. Lernte Klavier bei Hanna Inzko und Walter Langer sowie Posaune bei Rupert Hörmannseder am KONSE. 1980 begann er seine Studien für Musikpädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und Jazz (Klavier und Arrangement) am Konservatorium Privatuniversität Wien. Neben kleineren solistischen Engagements als Bariton im klassischen Fach entwickelte sich auch eine rege Zusammenarbeit mit dem Vienna Art Orchestra und Wolfgang Puschnig. Diese Erfahrungen prägten sein stilistisches Bewusstsein.
In dieser Zeit wurde er auch Mitglied des Arnold Schönberg Chores und assistierte sowohl da als auch im ORF-Chor dem künstlerischen Leiter Erwin Ortner. Wertvolle künstlerische Erfahrungen resultierten aus Einstudierungen im Rahmen der Wiener Festwochen, der Wiener Staatsoper, der Zusammenarbeit des Arnold Schönberg Chores mit Nikolaus Harnoncourt und auch als Aufnahmeleiter für klassische Produktionen (Orchester, Chor, Kammermusik ...) im österreichischen Rundfunk und bei Produktionen unter Labels wie TELDEC, KOCH-Records.
1998 erhielt er für die unter seiner Aufnahmeleitung erfolgte Produktion „Franz Schubert - Das gesamte weltliche Chorwerk“ (Arnold Schönberg Chor) den CLASSIC AWARD für die beste Chorproduktion des Jahres. Zwei Jahre war er Bühnenkapellmeister an der Wiener Staatsoper, bevor er 1993 seine Lehrtätigkeit für Gesang, Chorleitung und Korrepetition am KONSE antrat und seit 2001 dem Haus als Direktor vorsteht. Dir. Streiner war auch künstlerischer Verantwortlicher im Rahmen des Kooperationsstudiums für Angewandte Musikwissenschaft an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (Ende: 2011). Seit 1995 leitet er Vokalprojekte im Rahmen der Ausbildung für ChorleiterInnen am KONSE. Im Jahre 2000 gründete er die Chorakademie Kärnten - deren Leitung er im Jahre 2006 abgab - und beschäftigt sich seither auch mit der chromatischen Mundharmonika, hatte Auftritte mit renommierten Jazzern wie Karen Asatrian, Klaus Dickbauer, Rob Bargad, Michael Erian und anderen. 2005 gründete er das Vokalensemble StudioVokal Kärnten, welches sich stilistisch hybride Programmatiken zum Ziel setzt.

jutta.tomintz@ktn.gv.at

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